Renate Rosenegger: Coaching, Arbeitsbewältigungscoaching, AB-C

 

Was verstehe ich unter Coaching?

Coaching ist eine kontinuierliche, zeitlich begrenzte und partnerschaftlich ablaufende Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen in der Verbindung von Berufsrolle und Person. Die zu Coachenden bleiben dabei selbst für Lernen und Entscheidungen verantwortlich. Coaching ist nicht Therapie, nicht Fachberatung und kein Ersatz für Führungsarbeit.

Beim Coaching steht die Frage bzw. das Problem oder Ziel des Kunden im Mittelpunkt. Ich als Coach bin verantwortlich für das methodische Vorgehen, der Coaching-Kunde für die Inhalte.  In der Regel dauert ein Coachingprozess mehrere Monate, die Coaching-Sitzungen finden alle 3 – 4 Wochen statt. Dazwischen werden Maßnahmen, die sich der Coaching-Kunde setzt, umgesetzt. Coaching ist also stark handlungsorientiert und beinhaltet aufgrund der Länge des Coaching-Prozesses auch eine Entwicklungskomponente.

Themen für Coaching können u.a. sein:

  • Neuorientierung: z.B. „In meinem derzeitigen Job bin ich unzufrieden, ich möchte mich verändern, weiß allerdings nicht genau wohin“
  • Entscheidungsunsicherheit: z.B. „Ich bin unsicher, was das richtige ist.“
  • Schwierigkeiten mit anderen Personen in bestimmten Situationen: z.B. „Ich komme mit X nicht zurande“
  • Noch keine Erfahrung mit Führung bzw. Führung von Führungskräften: z.B. „Ich übernehme einen neuen Job; bis jetzt habe ich noch keine Mitarbeiter geführt…“
  • Unterstützung bei der Ausfüllung eines neuen Jobs: z.B. „Ich habe Probleme in meinem neuen Job“
  • Keinen Gesprächspartner im Betrieb für komplizierte Unternehmenssituationen: z.B.: „Ich brauche einen externen Partner, der nicht betriebsblind ist..“
  • Bestätigung für überlegte bzw. ausgewählte Alternativen oder Vorgehensweisen im Betrieb: z.B. „Ich hab mir da schon einiges überlegt, möchte aber gerne wissen, ob das passt.“
  • Persönliche Schwächen, die „man kennt“ und die sich im Arbeitsgeschehen auswirken, aber wo der zu Coachende keine Lösungen oder Wege weiß: z.B.: „Ich weiß, dass ich ein sprunghafter Mensch bin und meine Mitarbeiter damit nicht zurecht kommen. Wie kann ich das ändern?“